Impala Bullets Impala Bullets


 
Das Impala Geschoss ist ein leichtes Massivgeschoss für den jagdlichen Einsatz.

Das Geschoss wurde von Kobus Du Plessis in Südafrika entwickelt . Dieser beschäftigt sich seit 1982 mit Zielballistik wurde 1992 dem gerichtsmedizinischen Labor der südafrikanischen Polizei zugeteilt und forscht seit 1994 privat.

Die Idee zu dieser Entwicklung( und der Name des Geschosses!) entstand während einer Jagd, als ein Freund von Kobus mit einem 350grs Teilmantelgeschoss im Kaliber .45-70 ein Impala erlegte. Obwohl die Wirkung ''umwerfend'' war, veranlasste die trotz der niedrigen Geschossgeschwindigkeit starke Wildbredzerstörung Kobus ein Geschoss zu entwickeln, das rasch tötet, ohne durch übermässige Hämatombildung wertvolles Wildbred zu entwerten.

Design
Kurzer Rückblick auf die Entwicklung der Jagdgeschosse in den letzten 100 Jahren.

Bis gegen Ende des 19. Jhdts. genügten großkalibrige Bleigeschosse allen Anforderungen (und sind bis zum heutigen Tag bei der Jagd mit großkalibrigen Faustfeuerwaffen erste Wahl). Mit dem Aufkommen rauchloser Pulver und den damit ermöglichten, weit höheren Mündungsgeschwindigkeiten, erwies sich Blei, selbst in härtester Legierung, als zu weich. Da die Technologie, Geschosse aus härteren Materialien in Grosserie zu produzieren, damals noch fehlte, löste man das Problem durch das Mantelgeschoss. Während dieses sich im Militärbereich durchsetzte, ja wegen seiner vergleichsweise geringen wundballistischen Wirksamkeit sogar durch die Genfer Konvention vorgeschrieben wurde, macht es eben diese Eigenschaft für den normalen jagdlichen Gebrauch wenig geeignet. Also entstand, quasi als Notlösung, das Teilmantelgeschoss. Dieses stand und steht bis heute vor der an sich unlösbaren Aufgabe, zwei, vom Jäger nicht beeinflussbaren Variablen gerecht werden zu müssen. Diese sind 1. unterschiedliche Auftreffgeschwindigkeit Vz (abhängig von Mündungsgeschwindigkeit Vo und der ständig wechselnden Schussentfernung) und 2. unterschiedlicher Zielwiderstand (man denke an ein 11kg Reh oder einen 150kg Hirsch, die im gleichen Revier vorkommen können). Tatsächlich versuchen selbst renommierte Hersteller bis zum heutigen Tag mit unzähligen, teils recht komplizierten Geschosstypen, diese Problem zu lösen. Dabei sind Detailverbesserungen zwar durchaus erzielbar, doch abgesehen von der aus heutiger Sicht wildbrethygienisch unakzeptablen (und vor allem unnötigen) Kontamination des Fleischs mit Blei ist aus den oben genannten Gründen die Balance zwischen zu wenig Deformation (und damit langen Fluchtstrecken) und zuviel Deformation (und damit übermäßiger Wildbretzerstörung) nur bedingt möglich.

Seit rund 3 Jahrzehnten gibt es bleifreie, mehr oder weniger massestabile Deformationsgeschosse. Diese gibt es mittlerweile in großer Zahl und aus unterschiedlichen Materialien. Allen gemeinsam ist die fehlende Blei- Kontamination des Wildbrets und viele weisen deutlich weniger Wildbretzerstörung als Mantelgeschosse auf. Da sie aber ALLE von den Mantelgeschossen das Deformationsprinzip (wie schon bemerkt, vor 100 Jahren als Notlösung geboren) übernommen haben, ihnen aber die Komponente der mechanischen Zerstörung durch Splitter weitgehend fehlt, muss man den Nachteil längerer Fluchtstrecken in Kauf nehmen.

Kobus Du Plessis blieb es vorbehalten, mit dem IMPALA Jagdgeschoss völlig neue Wege zu betreten. Dieses ist als einziges Massivgeschoss nicht nur masse-, sondern auch formstabil. Das IMPALA wirkt besser als alle anderen Massivgeschosse, weil es NICHT deformiert! Durch die geometrisch klar definierte (und natürlich mustergeschützte) Form des IMPALA Geschosses entsteht eine gerichtete Schockwelle. Da sich Schallwellen in Wasser 3x so schnell ausbreiten als in der Luft, wird der Wildkörper, den das IMPALA mit kaum gebremster Geschwindigkeit durchdringt, durch die radialen Schockwellen massiv traumatisiert. Das beschossene Stück schweißt aus (in der Regel 1,5-2x kalibergroßen) Ein- und Ausschuss stark und verendet meist am Anschuss oder nach kurzer Flucht. Hämatome fehlen in fast allen Fällen, auch bei sehr hohen Auftreffgeschwindigkeiten von über 1000m/sec.



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